geschichte...

wieso, weshalb, warum

vergangenheit...

seit ca 13 jahren bin ich auf dem radfahrtrip - nein, ich fahre keine rennen, für mich war mein rad immer verkehrsmittel, spaß an der bewegung (=sport?) und zeitweise irgendwo auch was für's ego.

angefangen hat's mit einem schulfreund der mich auf seinem kuwahara 'lion' hat fahren lassen. das war so um '88 herum. zu der zeit als viele aus meiner klasse entweder schon 'achziger' fuhren, oder schon den autoführerschein machten, kaufte ich mir mein erstes mtb. vorher habe ich über bikes gelesen, was immer ich in die finger bekommen habe. z.b. die velowerkstatt-sonderhefte. vieles davon von einem freund, dem mit dem kuwahara. nach langem suchen dann, ein koga miyata 'valleyrunner'. in rosa - und bald darauf mit grünem bianchi-sattel. das tat allen in den augen weh, nur mir nicht ;-) ich habe es fast vier jahre gefahren und dann verkauft. an jemanden dem sein kuwahara 'lion' gerade gestohlen worden war...

danach bin ich kuwarara 'badger' gefahren. geometrie etwas wendiger als beim koga. das war der hauptgrund für den wechsel. damals habe ich mit hans rey's buch 'no way' angefangen 'richtig' rad zu fahren. springen & balancieren sind, wie ich bald merkte, ideal für schnelles vorwärtskommen in der stadt. außerdem schont es das material. gestohlen im sommer '96. (das rad, nicht das buch - das habe ich irgendwann verliehen... ;-)

nöll - für mich seit ca ´89 ein traum & eine legende. in den alten mtb-heften hat schon damals smolik von der verarbeitung & den fahreigenschaften geschwärmt. durch kräftig neben dem studium jobben konnte ich mir den m3-rahmen leisten. knapp 1500,- sauer verdiente mark. mit dem rad war ich dann auch endlich mal am gardasee, das mekka für biker in europa. die teile dafür grub dieter aus irgendwelchen kisten in seinem keller aus. dieter den ich in einem radladen kennenlernte, der mit dem spruch 'ich bin die werkstatt', der immer eine idee hatte ('da kann man was basteln, das geht!'). er schraubt heute noch, allerdings netzwerke.

im lauf der zeit hat sich mein nöll entwickelt, ich habe immer mehr wert auf bestimmte teile gelegt und die dann auch angebaut. heute habe ich meine ganz eigenen radgedanken.

mai '98 motorradunfall, fast ein jahr zwangspause. dann im mai '99 umstieg auf fully, teils um meinen wunsch nach einem neuen rad zu befriedigen, teils weil ich einfach keinen feldweg mehr ohne probleme auf dem hardtail fahren konnte. nach langem für und wider ein votec f7 framekit, aufgebaut erst mit den teilen vom nöll. dann, nach & nach diese gegen wunschteile getauscht - immer so wie es geldbeutel & schnäppchenkäufe es gerade zuließen. verkauft nach ca 1/2 jahr...

...weil ich auf liegrad umgestiegen bin. genauer gesagt auf ein challenge hurricane. auch das hurri blieb mir nur so grob ein halbes jahr erhalten. derzeit fährt es in freiburg herum. danach kam dann das zox.

auch das zox fuhr ich nicht lange. ich war zu der zeit zu viel in frankfurt unterwegs. abends wollte ich dann nicht mehr auf der strasse liegen, sonder lieber im wald meine ruhe haben. inzwischen juckt es aber wieder in den liegerbeinen. ich glaube ich bin hpv-positiv ;-> wenn es mich auf die strasse treibt, also zum rennrad, dann sicher wieder zum liegerenner. ausserdem habe ich durch die liegerszene eine menge über verkehrspolitik nachgedacht. da gibt es viele ansätze die über MIV (motorisierter-individual-verkehr) hinausgehen.

gegenwart

dann habe ich meinen alten traum aufgebaut. erst war es fast unmöglich das gute stück in deutschland zu bekommen, dann scheiterte es über jahre auch einfach am geld - dann dachte ich, mit dem votec den besseren deal zu manchen. jetzt fahre ich seit den 19.07.2k1 endlich mein SAN ANDREAS! hier auch der link zum hersteller, der firma mountaincycle. gekauft und aufgebaut habe ich es bei simonbikes.
nachdem ich ueber jahre einen haendler gesucht hatte der das rad auch wirklich im laden stehen hat, fand ich es endlich. keine 15km von hier - zwei stueck aufgebaut. in einem viel kleineren verkaufsraum, aber mit edleren raedern als viele die ich in den jahren zuvor gesehen hatte. ausserdem faehrt ´der alte knochen´ mit seinen 61 jahren auch noch wie der teufel persoenlich. natuerlich nicht, ohne staendig zu betonen er wuerde langsam alt & koenne ja nicht mehr so richtig... sein motto: "wir fahren alles, hauptsache bergab".
kette rechts & go dirt! ;->

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